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FDP Kreisverband Neumünster

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FDP: Stadtbücherei ins Capitol-Kino-Gebäude

Die FDP will untersuchen lassen, unter welchen Bedingungen und zu welchen Kosten ein Umzug der Stadtbücherei aus dem Gebäude der Sparkasse in das ehemalige Capitol-Kino-Gebäude am Kuhberg möglich ist. Das kündigte FDP-Kreisvorsitzender, Reinhard Ruge, in einer Presseerklärung an.

Auslöser der Überlegungen bei den Liberalen ist der Umstand, dass die Norddeutsche-Retail-Service AG (NRS), die Dienstleistungen für die Sparkassen des ganzen Landes erbringt, Räume für zunächst 200 neue Arbeitsplätze benötigt. Zwar würden die dann bei der Sparkasse frei werdenden Räume nicht ausreichen, aber auch die Sparkasse Südholstein selber habe nach der Fusion erhöhten Platzbedarf.

„Vor diesem Hintergrund“, so Ruge, „liegt es nahe, darüber nachzudenken, ob wir nicht mit einem Umzug der Stadtbücherei in das ehemalige Capitol-Kino am Kuhberg eine erhebliche Steigerung der Attraktivität der Innenstadt erreichen und dieses verwahrloste Gebäude einer neuen Nutzung zuführen können.“

Es soll nach den Überlegungen der Liberalen aber nicht lediglich bei einem bloßen Umzug der Stadtbücherei bleiben. Konkret schlägt die FDP vor, eines der drei vorhandenen Kinos als Studiokino für den kulturell wertvollen, kommerziell aber uninteressanten Film zu erhalten und zusätzlich einen Cafe-/Bistrobereich im Stile eines Literaten-/Künstlercafes zu schaffen. Das könnte unter Leitung des Kulturamtes oder auch in privater Trägerschaft („Filmfreunde Neumünster e.V.“) geschehen. Von einer Konkurrenz zum Kino am Kuhberg könnte keine Rede sein. Es würden sich im Gegenteil Synergieeffekte herausbilden. Zusätzlich zu experimentellen Filmen und Leckerbissen für Cineasten könnten auch spezielle Angebote durchgeführt werden: z.B. „Casablanca“ oder „Star-Wars“ im englischen Original (auch als Teil des Englischunterrichts), eine „Charlie-Chaplin-Woche“ oder alte Ufa-Operettenfilme für die ältere Generation, die man mit Großraum-Taxis aus den Stadtteilen und Seniorenheimen abholen könnte. Auch Lesungen könnten dort stattfinden. Die Möglichkeiten seien sehr vielfältig.

Man hätte mit der Verwirklichung dieser Idee dann direkt am Kuhberg ein interessantes Kultur- und Kommunikationszentrum, das geeignet sei, die Aufenthalts- und Lebensqualität in der Stadt zu steigern. Kino und Cafe-/Bistrobereich könnten sich nicht nur selber tragen, sondern, so die Rechnung der Liberalen, auch einen Teil des Zuschussbedarfs für die Stadtbücherei erwirtschaften, so dass das Konzept auch unter haushalts- und finanzpolitischen Gesichtspunkten längerfristig Sinn machen könne.

Zu prüfen seien in diesem Zusammenhang u.a. folgende Punkte:

1. Wie hoch wäre der Renovierungsaufwand im Capitol-Kino und ist es bautechnisch möglich, Tageslicht in das Gebäude zu bekommen?

2. Würde die Renovierung vom Eigentümer vorgenommen werden oder müsste sich die Stadt beteiligen? In welchem Rahmen?

3. Ist es denkbar, dass sich die Sparkasse an den Umzugkosten beteiligt?

4. Könnte ein Erwerb des Gebäudes durch die Stadt oder eine bestehende oder zu gründende städtische Gesellschaft wirtschaftlich sinnvoller als mieten sein oder wäre es denkbar, dass die NRS selbst das Gebäude erwirbt und den oberen Teil als Büroflächen nutzt?

Um das Projekt anzuschieben wollen die Liberalen entsprechende Anträge in den Bauausschuss und in den Kulturausschuss einbringen und Gespräche mit den Beteiligten führen.


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