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FDP Kreisverband Neumünster

Freie Demokraten

Neumünsters CDU fällt der eigenen Landesregierung in den Rücken

Harte Kritik an der Zustimmung der CDU zu einer Resolution, in der der Schulentwicklungsplan der Landesregierung abgelehnt und die Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 wieder aufgehoben werden soll kam in der Ratsversammlung von den Liberalen.
„Über das Abstimmungsverhalten der CDU sind wir sehr verwundert, denn die Entscheidung G8 oder G9 den Schulen zu überlassen ist Bestandteil des gemeinsamen Koalitionsvertrages.“ Das erklärte die schulpolitische Sprecherin der FDP-Neumünsters, Britta Einfeldt.

Im Einzelnen führte sie in ihrem Redebeitrag aus:
„Im Jahre 2007 ist unter der alten Landesregierung ein Schulgesetz in Kraft getreten, das u.a. plötzlich nur noch den 8-jährigen Bildungsgang an den Gymnasien vorsah.
Seitens des Ministerium gab es jedoch keine Unterstützung bezüglich Anpassung der Lehrpläne, Fachbücher und Umsetzung. Das war den Schulen, Eltern und Schülern selbst überlassen.

Im G8-Bildungsgang wird das Pensum der bisherigen 9-jährigen gymnasialen Regelzeit nach der vierjährigen Grundschule in einen 8-jährigen Bildungsgang gepresst. Die Unterrichtverdichtung, mehr Stunden pro Tag, findet dabei zudem in den unterer Jahrgängen statt. Das führte zum Unmut von Lehrern, Schülern und Eltern und dem Wunsch wieder zu dem 9jährigen Bildungsgang zurückzukehren.

Diesen Unmut hat die neue Landesregierung gespürt und aufgenommen und daher die Wahlmöglichkeit G8 oder G9 in das neue Schulgesetz aufgenommen. Im Ministerium sind Arbeitskreise dabei die Lehrpläne entsprechend dem G8 Bildungsgang anzupassen.

Es ist gut und wichtig, dass sich die 4 Neumünsteraner Gymnasien, nach anfänglichen Problemen, für den 8-jährigen Bildungsgang entschieden haben. Es ist aber auch wichtig, dass unsere zwei Gesamtschulen weiterhin den 9-jährigen Bildungsgang weiterhin anbieten und damit dem Wunsch von Kindern und Eltern entsprechen. Die Einführung von G8 hat heftige Diskussionen ausgelöst und diese sind noch lange nicht beendet. Es gibt diverse Elterninitiativen und auch den Landeselternbeirat, die sich eindeutig für den 9-jährigen Bildungsgang aussprechen.

Das neue Schulgesetz stellt es den Gymnasien frei, welchen Bildungsgang sie anbieten und diese Freiheit dürfen wir den Kindern und Eltern nicht nehmen. Außerdem regelt das neue Schulgesetz nicht nur die Bildungsgänge an den Gymnasien. Es sieht z.B. konkretere Regeln für die begabungsgerechte und entwicklungsgemäße Förderung vor. Die Einrichtung von Lerngruppen für hochbegabte Schülerinnen und Schüler an bestimmten Schulen ist vorgesehen. Das Thema „Zuständige Schule“ ist konkreter geregelt

Jeder Schüler bekommt eine Chance auf einen Schulabschluss, da dieser bei Nichterreichen des Leistungsstandards zu einer Prüfung verpflichtet wird. Der nicht durchdachte Mittlere Bildungsabschluss an den Gymnasien wird wieder abgeschafft und Schülerinnen und Schüler erhalten aufgrund der Versetzung in den 11. Jahrgang den Realschulabschluss.

Ich könnte jetzt noch weitere Änderungen des neuen Schulgesetzes aufzählen, aber das kann auch jeder von uns selbst nachlesen. Die Planungssicherheit für Neumünster, was die Bildungsgänge unserer Gymnasien und Gesamtschulen angeht, erlaubt uns nicht, ein neues, landesweites Schulgesetz zu verhindern. Über das Abstimmungsverhalten der CDU sind wir sehr verwundert, denn die Entscheidung G8 oder G9 den Schulen zu überlassen ist Bestandteil des gemeinsamen Koalitionsvertrages. Wir können dieser Resolution nicht zustimmen, denn wir wollen die geplanten Änderungen zum Wohle der Schüler, Schulen und Eltern und somit für unsere Zukunft."


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