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FDP Kreisverband Neumünster

Freie Demokraten

Aktuelles

Radverkehrskonzept überarbeiten

FDP sieht die Priorität in Fahrradtrassen

Die grünen Trassen vorrangig ausbauen
Die grünen Trassen vorrangig ausbauen
.„Das Fahrrad ist für Neumünster ein gut geeignetes Verkehrsmittel“, so der FDP Vorsitzende Wolfgang Stein am Ende einer Arbeitssitzung zum Thema Radverkehr. Die Stadt ist flach wie Holland und die Entfernungen sind meist mit wenig Zeitaufwand zu überbrücken. Anders als im vorgelegten Radverkehrskonzept fordert die FDP allerdings einen vorrangigen Ausbau von Fahrradtrassen, die sich möglichst wenig mit dem Straßenverkehr überschneiden. In Neumünster gibt es gute Ansätze dafür und die aufgelockerte Bebauung eröffnet viele Möglichkeiten. Ganz anders als das Radverkehrskonzept, das eine Priorität im Umbau der Hauptverkehrsachsen sieht, hier rot dargestellt, legt die FDP die Priorität auf ein Netz (grün), das möglichst getrennt von diesen Achsen die Stadt erschließt und nur gut ausgebaute Radwegen wie etwa an der Rendsburger Str. mit einbezieht. Viele dieser Trassen existieren, müssen besser ausgebaut werden und vor allem sind Lücken zu schließen wie etwa die markierten Bereiche entlang der die Stör begleitenden Strecke von Wittorf nach Gadeland und der Kreuzungspunkte mit den Hauptstraßen.

„Wer das Fahrrad zur Behinderung des Autoverkehrs einsetzen will, tut dem Radverkehr einen Bärendienst. Ein Fahrradfahrer fühlt sich am sichersten, wenn er vom Autoverkehr getrennt ist“, so Stein und befindet sich damit in Übereinstimmung mit Burkard Stork vom ADFC.

Richtig waren die Beschlüsse der letzten Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses, die Verlegung des Radverkehrs in den Straßenraum nicht zuzulassen. Die angeführten zwingenden Rechtsgründe für eine solche Maßnahme erwiesen sich im Nachhinein als wenig tragfähig. Jetzt geht es darum, die Alternative, ein Netz von Radverkehrswegen, mit Priorität zu versehen und viel konsequenter zu untersuchen und zu planen als im vorliegende Konzept. Daher fordert die FDP eine gründliche Überarbeitung: „Diese Weichenstellung ist für die Stadt so wichtig, dass wir nicht mit Flickwerk beginnen sollten“, so der FDP Vorsitzende.

Organspende

FDP-Themenabdend: Prof. Braun sieht viel Verbesserungspotential im Organspendeverfahren

Prof. Dr. Felix Braun trägt in Neumünster vor zahlreichen konzentrierten Zuhörern vor
Prof. Dr. Felix Braun trägt in Neumünster vor zahlreichen konzentrierten Zuhörern vor
Ob Widerspruchslösung oder Zustimmungslösung, wie auf dem Landesparteitag der FDP favorisiert, ist am Ende nur eine Randnotiz in der umfangreichen Darstellung des für Organspenden am UKSH in Kiel verantwortlichen Prof. Felix Braun. Die Zeit drängt, sobald in einem der über 1000 dafür zugelassenen Krankenhäuser in Deutschland die Hirnfunktion eines Patienten aussetzt. Hat er einer Organspende zugestimmt, was sagen die Angehörigen, ist der Patient nicht infiziert, besitzt er gesunde Organe. An 950 der Krankenhäuser kommt so ein Fall jahrelang nicht vor, da zur Zeit nur ca. 800 Spender, allerdings wieder mit wachsender Tendenz, im Jahr zur Verfügung stehen. Für die Klärung der genannten Fragen stehen maximal zwei Tage zur Verfügung. Wird eine der Fragen mit Nein beantwortet, fällt der Spender ganz aus oder es können nur bestimmte Organe entnommen werden. Im Idealfall könnten es, ohne Hauttransplantation, neun Organe von einem Spender sein, im Schnitt können aber nur drei Organe transplantiert werden.
Zur Zeit sind gesetzliche Verbesserungen in Arbeit, das Verfahren zu Beschleunigen und die Vergütung für die Krankenhäuser auf Kostenniveau anzuheben. Ob für die Willensäußerung des Patienten am Ende die eine oder andere Lösung steht, ist nicht so wichtig wie die Schaffung einer zentralen Spenderdatei, wo zweifelsfrei festgestellt werden kann, wer der Spende zugestimmt hat. Zur Zeit hilft nur, seinen Spenderausweis immer dabei zu haben.

Stichwahlen in der Ukraine

Friedensprozess in der Ost-Ukraine unterstützen

Wolodymyr Selensky, Komiker und Fernsehproduzent ohne politische Erfahrung, wird neuer Präsident der Ukraine. FDP-Außenpolitiker Lambsdorff bewertet die Präsidentschaftswahl in der Ukraine positiv. Die Wahl zeige, dass "man auch auf dem Gebiet der ehemaligen ...

Attentatsserie

Sri Lankas Apokalypse

Es ist eine Bilanz des Grauens: Nach jüngsten Informationen aus Colombo kamen bei der Anschlagserie vom Ostersonntag 310 Menschen ums Leben, 500 Menschen wurden verletzt. Die Attentäter wählten die Angriffsziele mit mörderischem Kalkül: eine möglichst ...

Ordnungspolitik

Altmaiers Industriestrategie bedroht unsere Wettbewerbsfähigkeit

"Nationale Industriestrategie 2030“, heißt der Titel jenes Beitrags, den Peter Altmaier Anfang Februar 2019 vorgelegt hat. Die Kritik daran ist bis heute massiv. Der Grund: Der Beitrag weist den Weg zu einer Neuorientierung der deutschen Wirtschaftspolitik ...

Kommunales

FDP setzt zukunftsweisende Akzente bei den Haushaltsberatungen

Peter Janetzky und Reinhard Ruge auf der Ratsversammlung
Peter Janetzky und Reinhard Ruge auf der Ratsversammlung
„Die Ratsversammlung war insgesamt ein guter Erfolg für uns. Mit den Abstimmungsergebnissen über unsere beiden Anträge können wir hochzufrieden sein.“ Das äußerten die beiden FDP-Ratsherren Reinhard Ruge und Peter Janetzky.

Mit der, von den Freien Demokraten initiierten und von allen Seiten unterstützten Aufnahme des Studiengangs Pflegeberufe in den Haushalt hätten sich die Aussichten Neumünsters, Standort hierfür zu sein, deutlich verbessert. Die Verwaltung, so Fraktionschef Reinhard Ruge, müsse nun konkrete Kooperationsgespräche zwischen der EHKS & dem FEK initiieren und positiv begleiten. Insbesondere seien auch unverzüglich Verhandlungen mit der Fachhochschule Kiel zur Ansiedlung des Studienganges in Neumünster aufzunehmen.

„Neumünster ist die einzige kreisfreie Stadt in Schleswig-Holstein ohne Hochschulanbindung“, bemängeln die Liberalen. Sogar in Rendsburg und Heide seien Hochschulen zu finden. Für Neumünsters Einwohner- und damit auch seiner wirtschaftlichen Struktur, bedeuteten hochwertige Ausbildungsplätze einen Zuzug von qualifizierten jungen Menschen und seien daher nur zu begrüßen.
Es liege jetzt in erster Linie in der Verantwortung der Verwaltung, aber auch der Neumünsteraner Landtagsabgeordneten, der Bewerbung Neumünsters Nachdruck zu verleihen.

Den zweiten guten Erfolg sehen die Freien Demokraten darin, für den Themenkomplex Digitalisierung jährlich Mittel in Höhe von 500 T€ in den Haushalt eingestellt zu haben. „Dies sind gut angelegte Mittel“, erklärte FDP-Ratsherr Peter Janetzky dazu. Die Verwaltung könne nun umgehend Maßnahmen ergreifen, um die Chancen, die die Digitalisierung in allen Bereichen bieten werde, für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zu nutzen. Zur Analyse der erforderlichen Maßnahmen ist vorgesehen, ein externes Fachunternehmen einzuschalten. Vorzugsweise solle eine bereits in anderen Kommunen des Landes erprobte Plattform eingesetzt werden.

Umweltschutz

Richtige Antwort auf Greta und die Proteste

Klimaziele müssen durchgesetzt werden. Dazu braucht es keine Moralpredigten und keinen radikalen Wandel des Lebensstils, sondern harte Vorgaben und marktwirtschaftliche Instrumente. Beides ist möglich, schreiben JuLi-Vorsitzende Ria Schröder und Karl-Heinz ...

IT-Sicherheitsgesetz 2.0

Seehofer bläst zur Attacke

360 Tage Vorratsdatenspeicherung, breite Löschpflichten bei Datenleaks, drastische Verschärfung der Hackerparagrafen: Das umfassende Gesetzespaket des Innenministers geht zur Lasten der Freiheits- und Grundrechte, mahnt Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. ...

70. Ord. Bundesparteitag

Linda Teuteberg soll neue FDP-Generalsekretärin werden

Linda Teuteberg soll neue Generalsekretärin der Freien Demokraten werden. FDP-Chef Christian Lindner schlug die 37-jährige Bundestagsabgeordnete aus Brandenburg in einer Telefonkonferenz des Präsidiums zur Wahl auf dem Bundesparteitag Ende kommender ...


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